Sa., 09.12. | 21:15 Uhr

A masterpiece of populist filmmaking.

Antagony & Ecstasy

 

Yippee-ki-yay, action fans.

Daily Telegraph

The very pinnacle of the ’80s action movie, and if it’s not the greatest action movie ever made, then it’s damn close.

Empire Magazine

Weihnachten und Actionfilme – das gehört spätestens seit Stirb Langsam fest zusammen. Umso mehr ein Grund für uns also, euch diese Perle des Action- und Feiertagskinos mal auf der großen Leinwand zu präsentieren. Aber warum ist Stirb Langsam eigentlich dieser perfekte Weihnachtsfilm?

Nach bester Holiday Movie Formel, geht es eigentlich um eine zerstrittene Familie. Der Vater versucht es rechtzeitig zum Heiligen Abend nach Hause zu schaffen und sieht sich dabei mit diversen Problemen konfrontiert. Die Tatsache, dass John McClane von Terroristen, anstatt von einem Blizzard (Ein Ticket für Zwei) oder seinem zeitfressenden Job (Versprochen ist versprochen) davon abgehalten wird, ist einfach nur Stirb Langsams Art die Hürden für den Protagonisten etwas interessanter zu machen. Am Ende lernt McClane dann sogar noch den wahren Geist der Weihnacht, tut er doch alles für Familie und Gemeinschaft. Auch der Antagonist Hans – oder im Deutschen Jack – Gruber bedient ein absolutes Weihnachtsfilm Klischee und versucht den anderen guten Seelen im Film das besinnliche Fest zu verderben (Der Grinch, Ist das Leben nicht schön?). Und wie jeder anständige Streifen über die Weihnachtszeit, stellt auch Stirb Langsam die klassische Frage: Gibt es dieses Jahr weiße Weihnachten? Natürlich gibt‘s die! – sogar in L.A.

Vielleicht ist Stirb Langsam nicht der besinnlichste Weihnachtsfilm, aber pfeift da einfach ein letztes Mal drauf und lasst euch von diesem Actionfest ordentlich wegblasen. Yippie-Ya-Yay ihr Schweinebacken!

Noch nicht überzeugt? Dann gibt’s – ganz Moonlight Madness typisch – auch wieder Plätzchen, Kuchen und Glühwein. Ach ja und McClanes Frau heißt übrigens Holly! Holly! Mehr Weihnachten ginge ja wohl nur, wenn seine Kinder Mistelzweig und Weihnachtsstern heißen würden!

Englische Originalversion mit deutschen Untertiteln

USA 1988

131 Min.

REGIE:

John McTiernan

DREHBUCH:

Jeb Stuart, Steven E. de Souza

KAMERA:

Jan de Bont

PRODUKTION:

Lawrence Gordon, Joel Silver

MIT:

Bruce Willis, Alan Rickman, Bonnie Bedelia, Reginald VelJohnson u.a.

FSK 16