SHIVERS PRESENTS MOONLIGHT MADNESS: David Bowie

Spieltermin: Sa., 19.03.16, 20:00 Uhr | Englische Originalversion | FSK 12 + FSK 18
Einmal im Monat kriecht das Shivers-Team aus den Gräbern und präsentiert Euch einen Double-Feature-Filmabend mit fantastischen, bizarren, speziellen, kultisch verehrten oder einfach nur durchgeknallten Werken. Dieses Mal widmen wir die Filmnacht David Bowie, der leider am 10. Januar verstarb. Im 20. Jahrhundert gab es in der Popkultur nichts, was sich mit dem (Selbst-)Erfindungsreichtum eines David Bowie vergleichen lassen könnte. Major Tom, Ziggy Stardust, Aladdin Sane oder der Thin White Duke sind nur einige von ihnen. Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, wann der brillante Selbstdarsteller im Film auftauchen würde. Interessanterweise fällt nach seinem Debut in The Man Who Fell to Earth von 1975 die Hauptphase seiner Actor-Tätigkeit in die frühen 80er Jahre, also in einen Zeitraum, in dem er gerade keine Kunstfigur am Start hatte und seine kommerziell erfolgreichste Zeit als Musiker durchlebte. Vielleicht „reichten“ ihm ja die bizarren Filmfiguren, die er in The Hunger, Furyo oder Labyrinth verkörperte. Das Double Feature ver- und entführt uns diesmal zum Vampirismus und in ein verzaubertes Riesenlabyrinth. Bowie gibt an der Seite von Catherine Deneuve einen alternden Vampir. Die „Alterungssequenz“ aus dem Film ist mittlerweile ebenso berühmt wie die Szene, in der die Deneuve Susan Sarandon verführt (und beide sich partout nicht sexdoubeln lassen wollten). Labyrinth, der unter Bowie-Fans mittlerweile als Lieblingsfilm gehandelt wird, geht in Sachen Düsternis weit über das von Frank Oz und Jim Henson etablierte „Muppet-Monster“-Miniversum hinaus. Die Tricktechnik von George Lucas Industrial, Light and Magic tut ihr Übriges dazu.

UK, USA 1986
101min.
Adventure, Family, Fantasy, Musical
Regie: Jim Henson
Schauspieler:
Jareth – David Bowie
Sarah – Jennifer Connelly
Toby – Toby Froud
Stiefmutter – Shelley Thompson
Vater – Christopher Malcolm
Drehbuch: Dennis Lee, Jim Henson, Terry Jones

Labyrinth

Wer kennt das nicht? Irgendjemand quengelt und tut nicht gut und man wünscht demjenigen ein sinngemäßes „Fahr zur Hölle“. Manchmal passiert dann, dass dem Verwunschenen tatsächlich etwas zustößt. Dann wünscht man sich wiederum, man hätte die gehässige Wunschzunge doch lieber in Zaum gehalten. Genauso ergeht es der 15-jährigen Jennifer (Jennifer Connelly), die auf ihren kleinen Halbbruder Toby aufpassen muss und ihm wünscht, dass „ihn die Kobolde holen“. Gesagt, getan. Toby ist weg, dafür erscheint der Koboldkönig Jareth (David Bowie). Ihr Bitten und Betteln, ihn zurückzugeben, bleibt ungehört. Immerhin gibt Jareth dem Mädchen 13 Stunden Zeit, um den Kleinen aus Jareths Schloss zu befreien. Das jedoch ist umgeben von einem riesigen Labyrinth voller Monster und seltsamer Wesen.

The Hunger

„Bela Lugosi is dead … undead undead“ schallt es durch eine New Yorker Wave Disco. Miriam (Catherine Deneuve) und John Blaylock (David Bowie) suchen sich ein Paar zum Partnertausch. Als es später im Haus der Blaylocks zu Zärtlichkeiten kommt, zücken Miriam und John kleine Messer und schneiden die Halsschlagadern des jeweiligen Partners durch und trinken deren Blut. Beide müssen Menschenblut trinken, um das ewige Leben nicht zu verlieren. Als John dennoch eines Tages massiv zu altern beginnt, wenden sich die beiden an die Gerontologin Sarah Roberts (Susan Sarandon) und – dumm gelaufen – Miriam verliebt sich in sie. Mit einem Glas Sherry beginnt die Verführung als Verführung zum Vampirismus. „Nothing human loves forever“.

UK, USA 1983
97min.
Fantasy, Horror, Romance, Thriller
Regie: Tony Scott
Schauspieler:
John Blaylock – David Bowie
Miriam Blaylock – Catherine Deneuve
Sarah Roberts – Susan Sarandon
Tom Haver – Cliff De Young
Alice Cavender – Beth Ehlers
Drehbuch: Ivan Davis, Michael Thomas, Whitley Strieber (Roman)
Kartenreservierungen per Mail möglich.